
Bis vor 12 Jahren wurde der Dieselkraftstoff mit Hilfe einer Reihen- bzw. Verteilereinspritzpumpe und Einspritzdüsen in den Motor eingespritzt. Die Einspritzpumpen arbeiteten hierbei in Abhängigkeit von der Drehzahl, den Steuerzeiten, einer immer komplexer werdenden Sensorik und vom Krafstoffdruck. Die Steuerung erfolgte prinzipiell auf mechanischer Grundlage. Die steigenden Anforderungen an die Abgasqualität konnten durch diese mechanischen Einspritzpumpen aber nur begrenzt realisiert werden. Dies war erst mit der Einführung einer elektronisch gesteuerten Einspritzung möglich.
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Der Hauptvertreter davon ist die sogenannte Common-Rail-Technik; anstelle einer Einspritzpumpe, die jeden einzelnen Zylinder bedient, baut hier eine Hochdruckpumpe zylinderunabhängig einen Kraftstoffdruck bis 2000 bar auf, der in ein kleines Reservoir gespeist wird. In Verbindung mit einer nunmehr rein elektronischen Ansteuerung sind sehr kurze Ansprechzeiten möglich, die bis zu 5 Einspritzungen pro Zylinder und Arbeitstakt erlauben. Die Einspritzung selbst erfolgt nicht mehr durch Einspritzdüsen, sondern durch sogenannte Injektoren.
Die Kriterien, an denen der Fahrzeugführer merkt, dass ein Problem mit der Einspritzung wahrscheinlich ist, sind bei Einspritzdüsen und Injektoren sehr ähnlich.
Einspritzdüsenprüfung / Injektorprüfung bei:
Delphi Injektor
Wenn der Verdacht besteht, dass ein oder mehrere Injektoren für eine Fehlfunktion des Motors verantwortlich sind, werden diese aus dem Fahrzeug ausgebaut.
Es folgt eine mechanische Reinigung des Körpers des Injektors von beispielsweise Rost und Ölkohle, sowie die besonders schonende Reinigung der sensiblen Spitze der Düse im Ultraschallbad. Hierfür wird ein Speziallöser auf Wasserbasis verwendet.
Anschließend wird auf dem Injektorprüfstand untersucht, ob der Injektor bei hohem Druck (meist oberhalb von 1400 bar) dicht ist und die Einspritzmengen bei verschienenden Lastzuständen innerhalb einer vorgegebenen Toleranz liegen.
Liegen die Einspritzmengen nicht innerhalb der Toleranz, oder ist der Dieselinjektor undicht, stellt sich die Frage nach einer Reparatur oder einem Austausch.
Im Falle einer Injektorenreparatur wird der Injektor zerlegt, die einzelnen Bauteile begutachtet und meist ein fester Satz an Verschleißteilen nach Montagevorgaben des Herstellers ausgetauscht.
Abschließend wird der Injektor erneut auf dem Prüfstand getestet und gegebenenfalls eine neue Codierung durchgeführt.
Diese Codierung dient dazu, über eine Anpassung der Einspritzzeiten, die Einspritzmenge innerhalb der Toleranz zu optimieren und so die EU-Abgasnormen Euro4 und Euro5 einhalten zu können.
Diese Codes müssen dazu beim Wiedereinbau der Injektoren dem Steuergerät zylinderspezifisch mitgeteilt werden.
Dieses Verfahren ist bei uns im Detail etabliert. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung in der Prüfung, der Reparatur und dem Austausch von Injektoren aller Marken.
Erfahrung in Injektorenprüfung, der Reparatur und dem Austausch von Injektoren der Marken
Wir sind Spezialisten aus Überzeugung - gerne helfen wir Ihnen bei der fachgerechten und preisgünstigen Instandsetzung der Common-Rail-Systeme Ihres Fahrzeugs.
Wenn Sie in unseren online Angeboten nicht das passende gefunden haben, können Sie uns auch hier eine Anfrage zuschicken.